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Martin Schenks Blog

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New! Better! Cheaper!

Dezember 1st, 2016 · Uncategorized

   

How to care for people suffering from dementia, supervise juvenile refugees, get people back on their feet again after a breakdown or educate street children? People talk about social innovation when social problems are solved in a new way. New forms of communication for instance, modern techniques and methods or novel cooperation between various institutions and others involved (Howaldt/Black 2010). To think through new problems and to use social innovation – new social practices – to solve them, will certainly present a chance of dealing with current social challenges. There are therefore great expectations connected to social innovation: social change, relief of the welfare state in times of austerity, establishing the basis for new social partnerships, becoming more efficient. In short: making the world a better place. What can social innovation actually achieve and accomplish? [Read more →]

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Neu! Besser! Billiger! Soziale Innovation als leeres Versprechen?

November 7th, 2016 · Uncategorized

   

Alte Menschen pflegen, Flüchtlinge betreuen oder Kinder unterrichten: „soziale Innovation“ ist mittlerweile unabdingbar – zumindest am Etikett. Der Begriff  „soziale Innovation“ ist mit der Finanzkrise auf der öffentlichen Bühne Europas erschienen. Doch was verbirgt sich hinter diesem Modewort? Wer definiert „soziale Innovation“ im Bereich sozialer Dienstleistungen, wer bringt sie hervor und wer profitiert davon? Reformieren, retten, verbessern „soziale Innovationen“ den Sozialstaat? Oder wird das Konzept verwendet, um die Kommerzialisierung und Vermarktlichung sozialer Dienstleistungen voranzutreiben? [Read more →]

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Value and Dignity

September 21st, 2016 · Uncategorized

   

Do we talk about values only to stay silent about human rights?/ Refugees coming into Europe from beyond its borders are being used and misused to create social disintegration inside Europe. / Anyone who wants to defend “our values” is critical of identitarian thinking. / On the search for self-determination and respectability. / On the value of basic and human rights in times when they are being relativise. [Read more →]

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Das „Negerdörfl“ an der Vorortelinie

September 8th, 2016 · Uncategorized

   

In einer außergewöhnlichen Sozialreportage berichtet die Sozialarbeiterin Rosa Dworschak aus einer Barackensiedlung im Wien der 1930er Jahre. Erstmals veröffentlicht in einer Buchreihe zur verschütteten Tradition der psychoanalytischen Sozialarbeit.
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Preisfrage: Wert oder Würde?

September 8th, 2016 · Uncategorized

   

Was ist von einer Wertedebatte zu halten, die soziale Grundrechte missachtet und Armut erhöht? Wird über Werte gesprochen, um über Menschenrechte zu schweigen? Muss, wer „unsere Werte“ verteidigen will, nicht auch kritisch bei identitärem Denken sein? Auf der Suche nach Selbstwirksamkeit und Respektabilität: Vor allem das Bedürfnis nach Wertschätzung, Würde und Integrität von all jenen, die sich nicht täglich im Lichte des Erfolgs sonnen können, ist aus dem Blick geraten. [Read more →]

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Eine Pippi Langstrumpf aus Moldawien

August 4th, 2016 · Uncategorized

   

Jetzt im Sommer, wenn Urlaub ist,  kommt die Mama auch nicht nach Hause. Mama bleibt in Italien beim fremden Kind. Und Papa in Sibirien auf seiner Baustelle. Cristina kümmert sich um alles, sie kocht und putzt, sie füttert die Schweine, die Hühner und die Hunde, und wenn es sein muss, dann prügelt sie sich auch mit den Buben, um Dan und Marcel zu verteidigen. Dan und Marcel sind Cristinas Brüder, und sie selbst ist gerade einmal zwölf. [Read more →]

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Ab durch die Mitte

Februar 8th, 2016 · Uncategorized

   

Stellt man die Gesellschaft als eine Linie dar, so stehen am einen Ende die Ärmeren, am anderen die Reichsten. Wenn man nun fragt, auf welcher sozialen Position dieser Linie sich die Reicheren einschätzen würden, dann zeigen diese auf die Mitte. Fragt man die Ärmeren, wo sie sich selbst sehen, ordnen sie sich – mit besserer Selbsteinschätzung – ebenfalls Richtung Mitte. Das ist der Grund, warum sich die Figur der Mitte so gut eignet, die wahren Macht- und Ungleichheitsverhältnisse zu verschleiern. [Read more →]

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Respektverweigerung. Warum wir fremde Kulturen nicht respektieren sollten. Und die eigene auch nicht.

September 4th, 2015 · Uncategorized

   

(Buchrezension).  Alles ist «Kultur». Du bist Kultur, alles, was du sagst, ist Kultur, alles, was dich ausmacht, ist Kultur, alles, was du tust, erklärt Kultur. Sonst hast du keine Gründe. Der Psychoanalytiker und Arzt Sama Maani erinnert uns in seiner Aufsatzsammlung an die Verstrickungen von Identität, Kultur und dem Unbewussten. Welches Konzept von Gesellschaft steckt hinter der Inflation des Begriffs „Kultur“ in der aktuellen Debatte? [Read more →]

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Tödlich wie eine Axt

August 30th, 2015 · Uncategorized

   

Steige ich im ärmsten 15. Wiener Gemeindebezirk in die U-Bahn und im noblen 1.Bezirk am Stephansplatz wieder aus, dann liegen dazwischen vier Minuten Fahrzeit – aber auch vier Jahre an Lebenserwartung der jeweiligen Wohnbevölkerung. Was macht den Unterschied zwischen City und Fünfhaus? Vier Faktoren: Es sind die Unterschiede erstens in den gesundheitlichen Belastungen, zweitens in den Bewältigungsressourcen und Erholungsmöglichkeiten, drittens in der gesundheitlichen Versorgung und viertens im Gesundheitshandeln. [Read more →]

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„Wir haben eine Störung“

August 10th, 2015 · Uncategorized

   

Vom Nervenkostüm der Erschöpfung oder der Suche nach Einfluss, Achtsamkeit und Respektabilität.

„Durch den ins Unangemessene gesteigerten Verkehr, durch die weltumspannenden Drahtnetze des Telegraphen und Telephons haben sich die Verhältnisse in Handel und Wandel total verändert. Alles geht in Hast und Aufregung vor sich, die Nacht wird zum Reisen, der Tag für die Geschäfte benützt, selbst die Erholungsreisen werden zu Strapazen für das Nervensystem.“ Das Zitat stammt aus dem Jahr 1893. [Read more →]

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