EingSchenkt

Martin Schenks Blog

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Ab durch die Mitte

Februar 8th, 2016 · Uncategorized

   

Stellt man die Gesellschaft als eine Linie dar, so stehen am einen Ende die Ärmeren, am anderen die Reichsten. Wenn man nun fragt, auf welcher sozialen Position dieser Linie sich die Reicheren einschätzen würden, dann zeigen diese auf die Mitte. Fragt man die Ärmeren, wo sie sich selbst sehen, ordnen sie sich – mit besserer Selbsteinschätzung – ebenfalls Richtung Mitte. Das ist der Grund, warum sich die Figur der Mitte so gut eignet, die wahren Macht- und Ungleichheitsverhältnisse zu verschleiern. [Read more →]

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Respektverweigerung. Warum wir fremde Kulturen nicht respektieren sollten. Und die eigene auch nicht.

September 4th, 2015 · Uncategorized

   

(Buchrezension).  Alles ist «Kultur». Du bist Kultur, alles, was du sagst, ist Kultur, alles, was dich ausmacht, ist Kultur, alles, was du tust, erklärt Kultur. Sonst hast du keine Gründe. Der Psychoanalytiker und Arzt Sama Maani erinnert uns in seiner Aufsatzsammlung an die Verstrickungen von Identität, Kultur und dem Unbewussten. Welches Konzept von Gesellschaft steckt hinter der Inflation des Begriffs „Kultur“ in der aktuellen Debatte? [Read more →]

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Tödlich wie eine Axt

August 30th, 2015 · Uncategorized

   

Steige ich im ärmsten 15. Wiener Gemeindebezirk in die U-Bahn und im noblen 1.Bezirk am Stephansplatz wieder aus, dann liegen dazwischen vier Minuten Fahrzeit – aber auch vier Jahre an Lebenserwartung der jeweiligen Wohnbevölkerung. Was macht den Unterschied zwischen City und Fünfhaus? Vier Faktoren: Es sind die Unterschiede erstens in den gesundheitlichen Belastungen, zweitens in den Bewältigungsressourcen und Erholungsmöglichkeiten, drittens in der gesundheitlichen Versorgung und viertens im Gesundheitshandeln. [Read more →]

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„Wir haben eine Störung“

August 10th, 2015 · Uncategorized

   

Vom Nervenkostüm der Erschöpfung oder der Suche nach Einfluss, Achtsamkeit und Respektabilität.

„Durch den ins Unangemessene gesteigerten Verkehr, durch die weltumspannenden Drahtnetze des Telegraphen und Telephons haben sich die Verhältnisse in Handel und Wandel total verändert. Alles geht in Hast und Aufregung vor sich, die Nacht wird zum Reisen, der Tag für die Geschäfte benützt, selbst die Erholungsreisen werden zu Strapazen für das Nervensystem.“ Das Zitat stammt aus dem Jahr 1893. [Read more →]

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„Vom Freudenschrei bis zur Suiziddrohung“

Juli 23rd, 2015 · Uncategorized

   

Kinder und Jugendliche brauchen besondere Unterstützung und die richtige Hilfe, wenn sie nicht mehr klar kommen. Kinderarmut, Schulabbruch und Hoffnungslosigkeit bekämpfen. [Read more →]

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Long-term care and child care as a driver of the economy

Juli 3rd, 2015 · Uncategorized

   

They provide care and developmental support for small children. They nurse and help old people. They advise and help families in crisis situations. All this, many people would say, costs money. No, say economic researchers – who many people would expect to unanimously lament that “social spending damages the economy” – the economic data tell us that this isn’t so. Quite the contrary. [Read more →]

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Nichts Neues unter der Sonne

Februar 26th, 2015 · Uncategorized

   

1. Der Kaiser ist nackt! , ruft ein kleines Kind, während alle so tun, als würden sie den Kaiser mit seinen schönsten Kleidern spazieren gehen sehen. Das Märchen erzählt von zwei Betrügern, die allen erklären, dass die Gewänder nur die sehen können, die des Amtes würdig und nicht dumm sind. Dabei haben sie ordentlich abgecasht und dem Kaiser Kleider aus Luft genäht. [Read more →]

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Die Identitätsfalle

Februar 20th, 2015 · Uncategorized

   

Menschen ohne Bekenntnis haben höhere Bildungsabschlüsse als Katholiken in Österreich. Kulturalistischer Kurzschluss: Um ökonomisch fit für die Zukunft zu sein, müssten wir die Katholiken zurückdrängen, um die Bildungsquote zu erhöhen. [Read more →]

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Europe is more

Oktober 23rd, 2014 · Uncategorized

   

The European Parliament has taken a closer look the Troika. According to the Parliament, the triple team of delegates from the European Central Bank, the International Monetary Fund and the European Commission has designed unilateral economy measures and has neglected to induce growth impulses. Cuts in social welfare benefits and increasing unemployment would have increased poverty in those countries, where the Troika had operated. [Read more →]

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„Wir waren naiv“

Oktober 17th, 2014 · Uncategorized

   

Warum in Schwedens Schulen Leistung und Gerechtigkeit nicht mehr zusammen finden

Es begann in Schweden in den 90er Jahren mit der Kommunalisierung der Schule ohne Zielsteuerung. „Die Rathäuser hatten weder Mittel noch Erfahrung“, analysiert der schwedische Bildungshistoriker Hans Albin Larsson. „Es gab keine konkreten Qualitätsstandards mehr“. In den 2000ern folgte die Kommerzialisierung. Die Schlagwörter hießen freie Schulwahl, Bildungsschecks, private Profitanbieter für mehr Wettbewerb. [Read more →]

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